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Bewerber, Augen Auf Im Vorstellungsgespräch

Bewerber, Augen auf im Vorstellungsgespräch

Bereits das Bewerbungsgespräch kann eine Menge über die Arbeitsatmosphäre und die Kultur im Unternehmen verraten. Die Voraussetzung: Sie schauen als Bewerber genau hin: Wie verhalten sich Ihre Gesprächspartner untereinander, wie begegnen sie Ihnen als Bewerber/in und wie verläuft das Gespräch insgesamt? Hier sind 5 Hingucker, die Ihnen schon im Vorstellungsgespräch erste Hinweise liefern können, wie es dort in Sachen Führung und Kollegialität zugeht und ob Sie sich bei diesem Arbeitgeber später wohlfühlen werden.

Chef, Führung, Team, Arbeitsplatz, Unternehmenskultur ..? Was bereits das Bewerbungsgespräch alles verrät

Im Coaching mit Bewerbern erlebe ich es häufig, dass sie sich im Vorfeld der Gespräche sehr viele Gedanken zum passenden Outfit, der richtigen Körpersprache und vor allem über die besten Antworten auf die bekannten Standardfragen machen. Keine Frage, sie möchten so perfekt wie möglich alle Erwartungen der anderen Seite erfüllen.

Doch die Gefahr ist so groß, dass Sie als Bewerber zu sehr nur auf sich fokussiert sind und die zahlreichen wertvollen Informationen Ihrer Gesprächspartner zur Position und den Aufgaben, aber auch zur Art der Zusammenarbeit, der Führungskultur und zum Arbeitsklima im Unternehmen nicht wahrnehmen.

Hören Sie stattdessen im Gespräch auch bewusst zu und schauen Sie genau hin. Geben Sie den Mitarbeitern aus der Personalabteilung und Ihrem vielleicht zukünftigen Chef den Raum, um zu Wort zu kommen und etwas über sich, das Unternehmen, die Stelle, das Team und die Arbeitsatmosphäre zu erzählen.

Bewerten Sie das alles für sich und stellen Sie im Gespräch Fragen, sofern Sie etwas stärker im Detail interessiert oder etwas nicht verstanden haben. Nur so kann ein echter Dialog entstehen und auch Sie haben eine Chance, mehr Klarheit über Ihren vielleicht künftigen Arbeitgeber zu erhalten.

Hier sind 5 Hingucker für Ihr nächstes Bewerbungsgespräch, die Ihnen erste Hinweise darauf geben können, wie es im Unternehmen zugeht. Haben Sie einen Verdacht, dann gehen Sie ihm nach und schaffen Sie die nötige Klarheit für sich und Ihre Job-Entscheidung.

1. Über sticht Unter statt Augenhöhe

In der Regel sitzen Ihnen als Bewerber gleich mehrere Mitarbeiter aus dem Unternehmen gegenüber. Oftmals ein Vertreter der Personalabteilung gemeinsam mit einem Entscheider aus dem Fachbereich der zu besetzenden Stelle. Achten Sie im Bewerbungsgespräch darauf, wie Ihre Gesprächspartner als Kollegen miteinander umgehen.

Macht vielleicht Ihr zukünftiger Chef einen auf dicke Hose und zeigt der jungen Personalerin ständig, wer wirklich das Sagen hat? Versucht einer Ihrer Gesprächspartner, permanent die Führung des Gesprächs an sich zu ziehen oder führt sogar den eigenen Kollegen vor Ihren Augen öffentlich vor? Fallen sie sich gegenseitig ins Wort oder tragen sie interne Machtkämpfe in Ihrem Beisein aus?

Alles das können bereits Anzeichen dafür sein, wie autoritär und hierarchisch es im ganzen Unternehmen zugeht. Kann, muss es aber nicht. Ich warne ausdrücklich davor, einzelne Beobachtungen oder Eindrücke pauschal auf das ganze Unternehmen zu übertragen. Auch wenn Ihnen der Personaler unsympathisch ist, können Sie später mit den direkten Kollegen prima auskommen. Auch wenn sich Ihr zukünftiger Chef und die Personalerin im Gespräch vor Ihren Augen anzicken, kann es ein persönliches Thema zwischen den beiden sein und Sie kommen später mit Ihrem Chef bestens aus.

Dennoch sollten Sie hellhörig werden, wenn Sie diese oder eine andere der im Folgenden beschriebenen Verhaltensweisen im Gespräch beobachten. Denn dass Ihr potenzieller Chef öffentlich persönliche Konflikte im Bewerbungsgespräch austrägt, ist ziemlich sicher ein Zeichen für seine Persönlichkeit und Haltung als Führungskraft. Ist Ihnen als Mitarbeiter Augenhöhe wichtig, dann sollten Sie den Anschein von mangelnder Augenhöhe bereits im Vorstellungsgespräch ernst nehmen und versuchen, anhand von Fragen sowie weiteren Beobachtungen im Gesprächsverlauf für sich Klarheit zu gewinnen.

2. Einseitiges Interview statt Dialog

Wie läuft das Gespräch ab? Werden Sie von Beginn an mit Fragen bombardiert, handelt es sich um ein einseitiges Interview in Form eines Frage-Antwort-Spiels oder entwickelt sich ein echter Dialog, bei dem beide Seiten Redeanteile besitzen? Hören Sie gleich zu Beginn des Bewerbungsgesprächs die Ansage, dass Sie am Ende fünf Minuten Zeit haben werden, um Ihre Fragen zu stellen, dann können Sie sich ziemlich sicher sein, dass Ihr Gegenüber der Ansicht ist, ein „Job-Interview“ zu führen, in dem es vor allem darum geht, Sie als Bewerber auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Art der Gesprächsführung und insbesondere der Raum, der auch Ihnen während des gesamten Gesprächs für Ihre Themen, Erzählungen und Fragen gegeben wird, kann ein Indiz dafür sein, wie offen und wertschätzend im ganzen Unternehmen miteinander umgegangen wird.

Es kann jedoch auch sein, dass Ihre Gesprächspartner unsicher sind, einen guten Job machen möchten und daher gedanklich mehr bei sich selbst als bei Ihnen sind und so kein gutes Gespräch als Dialog entstehen kann. Mein Tipp: Auch Sie in der Rolle des Bewerbers können viel dazu beitragen, dass aus einem anfänglichen Interview ein guter Dialog wird. Stellen Sie Fragen, sagen Sie Ihre Meinung zu den Themen, die gerade auf dem Tisch sind und interessieren auch Sie sich echt für die Menschen Ihnen gegenüber und für ihre Erfahrungen sowie Geschichten aus dem Joballtag.

3. Standardfragen statt echtes Interesse

Ein Bewerber berichtete mir neulich von einem Vorstellungsgespräch, bei dem seine zwei Gesprächspartner eine Liste mit Fragen vor sich liegen hatten und sie abwechselnd eine Frage vom Blatt ablasen und im Anschluss pflichtbewusst abhakten. Warum möchten Sie ausgerechnet bei uns arbeiten, was sind Ihre drei größten Stärken und Schwächen, was war der größte Misserfolg in Ihrem Leben und wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Sie kennen das ja ;-)

Werden Sie schon im Bewerbungsgespräch nur mit Standardfragen konfrontiert und ist es das oberste Gebot für Ihre Gesprächspartner, den vorgegebenen Prozess einzuhalten, dann könnte auch dies ein Hinweis darauf sein, dass im Rest des Unternehmens Standardprozesse, Regeln und Perfektion die Tagesordnung beherrschen.

Auch hier gilt: Kann, muss es aber nicht! Vielleicht ist den Personalentscheidern eine gerechte Bewertung aller Bewerber wichtig und sie möchten sich daher an einen vorgegebenen Bewerbungsprozess halten. Dennoch bin ich der Meinung: Wer nach Schema-F nur Standardfragen im Vorstellungsgespräch abfeuert, der wird auch nur auswendig gelernte Standardantworten erhalten. Keine gute Methode, um Bewerber wirklich als Mensch individuell kennen zu lernen.

4. Lückensucher statt Zukunftsforscher

Die Besprechung des Lebenslaufs nimmt in Vorstellungsgesprächen häufig sehr viel Raum ein: Warum möchten Sie jetzt wechseln und von … weg? Was war vor x Jahren der Grund, warum Sie von … nach … gewechselt sind? Wieso sind Sie nur fünf Monate bei … geblieben? Warum haben Sie sich entschieden, … zu studieren? Was haben Sie in der Zeit zwischen … und … gemacht? Fragen über Fragen über Ihre Vergangenheit und das andauernde Gefühl, dass Sie sich als Bewerber für jeden dieser Schritte rechtfertigen müssen.

Achten Sie im Gespräch darauf, ob der Fokus auf der Vergangenheit oder der Zukunft liegt. Wird ausschließlich in Ihrer Vergangenheit gewühlt und nach Lücken oder vermeintlichen Fehltritten gesucht, dann könnte dies auf eine ausgeprägtere Kultur der Problemfokussierung und Rechtfertigungshaltung der Mitarbeiter im ganzen Unternehmen hindeuten. Geht es jedoch stärker um die zu besetzende Position, Ihre Kompetenzen und Stärken hierfür sowie um Ihre und die gemeinsamen Zukunftspläne, dann sitzen Ihnen wahrscheinlich mehr Lösungsfinder als Problemsucher gegenüber.

Auch hier ist die Schlussfolgerung von einzelnen wenigen Personen in Ihrem Gespräch auf das gesamte Unternehmen sicherlich gewagt, doch wenn Sie bereits im Bewerbungsgespräch dieses Gefühl haben, dann stellen Sie Fragen, um mehr Klarheit zu erhalten: Wie werden im Unternehmen Probleme angegangen? Was ist, wenn Fehler geschehen? Was sind die Eckpunkte der Unternehmensstrategie? Gibt es ein Vorschlagswesen? …

Ein gutes Bewerbungsgespräch ist aus meiner Sicht ein nach vorne gerichteter Dialog, in dem beide Seiten über eine Zusammenarbeit in der Zukunft sprechen. Auch hierzu können und sollten Sie als Bewerber aktiv etwas beitragen, wenn sich Ihr Gegenüber zu lange an Ihrer Vergangenheit festbeißt.

5. Schauspiel statt Menschlichkeit

Kommt Ihnen das Gespräch wie ein Schauspiel in drei Akten vor? Gaukeln Ihnen die Vertreter des Unternehmens die schöne, heile Welt vor und versprechen Ihnen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten ohne Ende? Ist das Gespräch gekünstelt, steif und unnatürlich oder haben Sie das Gefühl, Ihnen sitzen ehrliche, vertrauensvolle Menschen mit Ecken und Kanten gegenüber, die wirklich ein echtes Interesse haben, Sie kennen zu lernen?

Wie bei allen anderen Punkten kann auch gekünsteltes Schauspiel im Gespräch verschiedene Ursachen haben. Von Unsicherheit Ihrer Gesprächspartner und ihrer Überspielung bis hin zum Anspruch an Professionalität und Ausdrucksweise. Vielleicht ist dies jedoch auch ein erstes Zeichen, dass auch im Rest des Unternehmens mehr Schauspieler am Werk und Emotionen im Job tabu sind.

Haben Sie das Gefühl, guten Schauspielern gegenüber zu sitzen, die professionell ihre einstudierten Texte aufsagen, dann werfen Sie auch hierbei einen tieferen Blick auf die Situation. Überlegen Sie sich, welche Fragen Sie stellen können, die auf eine Arbeitskultur ohne Schauspielerei Antworten geben könnten und vielleicht gelingt es Ihnen ja auch als Bewerber, dass Ihr Gegenüber seine Maske ablegt und das Gespräch an Menschlichkeit und Leichtigkeit gewinnt.

Bonus-Hingucker: Arbeitsplatz: Wie sieht’s denn hier aus?!

Nicht nur das Bewerbungsgespräch selbst kann Ihnen wertvolle Hinweise geben, ob Sie sich später bei diesem Arbeitgeber wohlfühlen, sondern auch das Drumherum. Wahrscheinlich werden Sie nach Ihrer Ankunft am Empfang warten und von dort abgeholt werden. Schauen Sie auch hier schon genauer hin: Wie werden Sie empfangen? Wie begegnen Ihnen die Angestellten dort, wie ist ihre Stimmung, welche Kleidung tragen sie, nehmen sie Sie wahr und grüßen freundlich oder rennen sie gestresst mit strengem Blick auf den Fußboden gerichtet an Ihnen vorbei? Können Sie sich vorstellen, dass dies Ihre Kollegen sind und Sie vielleicht in ein paar Wochen auch bereits dort ein und aus gehen?

Werden Sie abgeholt und zum Besprechungsraum geführt, dann werfen Sie doch mal links und rechts einen flüchtigen Blick in die Flure und Büros. Wie sind die Arbeitsplätze gestaltet, wie groß sind die Büros, welche Stimmung in den Büros können Sie vielleicht sogar im Vorbeigehen aufschnappen? Mit welcher Technik sind die Arbeitsplätze ausgestattet? Moderne IT oder Röhrenbildschirme aus den 80ern?

Versuchen Sie, sich einen ersten Eindruck von der Büro- und Arbeitsatmosphäre zu verschaffen und fragen Sie sich selbst, ob Sie sich vorstellen können, dort so zu arbeiten. Wenn Ihnen das Umfeld Ihres zukünftigen Arbeitsplatzes sehr wichtig ist und solch ein flüchtiger Blick nicht ausreicht, dann fragen Sie spätestens in einem der weiteren Bewerbungsgespräche, ob Sie Ihren Arbeitsplatz einmal sehen können, bevor Sie blind den Arbeitsvertrag unterschreiben.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Entdeckungsreise bei Ihrem nächsten Vorstellungsgespräch! Was haben Sie bisher in Gesprächen schon so alles entdeckt? Berichten Sie gerne unten von Ihren Einblicken. 

(Titelbild: 123rf.com, #23896373)

 

Dr. Bernd Slaghuis

Ich arbeite als Karriere- und Business-Coach in Köln und habe mich auf Fragen rund um die Karriereplanung und Neuorientierung spezialisiert. Mit Bewerbern arbeite ich an ihrer Bewerbungsstrategie, der Optimierung ihrer Unterlagen sowie der Vorbereitung auf Gespräche. Führungskräfte unterstütze ich, zu einer gesunden Grundhaltung zu finden. Ich halte Vorträge, gebe Seminare, moderierere Workshops und schreibe außerhalb dieses Blogs für diverse Karriere- und Management-Magazine.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Vielen Dank für diesen Blogbeitrag.
    Nach meiner Erfahrung sind das sehr hilfreiche Hinweise darauf, was man beim nächsten Schritt auf dem Lebensweg beachten sollte.

    Ich habe solche Situationen bereits sehr oft durchlebt. Nicht als Bewerber auf eine Festanstellung, sondern als potentieller künftiger Beteiligter bei der projekthaften Umsetzung eines Erfolgsbilds („Vision“).

    Nach viel „Trial-and-Error“ ist es mir gelungen, mein Vorgehen abstrakt zu beschreiben.
    Als diese Beschreibung in der Welt war, fiel mir auf, dass sie für jede Art von Situation anwendbar ist, in der Menschen im Bereich von Ungewissheit miteinander in Interaktion treten wollen.

    Ich habe es das up2U-Protokoll genannt. Mehr dazu gibt es hier:
    https://up2u.blog/2017/04/05/up2u-in-a-brief/

    Der Einstieg erfolgt über die Situation und ihren Charakter. Der ist geprägt von einem gewissen Anteil von Gewissheit (der blaue Pfad) und Ungewissheit (der rote Pfad).
    Das aufeinander abgestimmte Zusammenspiel beider Pfade bestimmt die Wirksamkeit der Interaktion.

    Auf dem roten Pfad wird die Richtung im Bereich des Möglichen GEMEINSAM festgelegt. Auf dem blauen dann die Umsetzung. Die Umsetzungsgeschwindigkeit und der Erfolg der Handlungen ergibt sich daraus, wie sorgfältig und abgestimmt man aus dem roten Pfad hervorgeht.

    Die hier gelieferten Negativbeispiele beschreiben die Auswirkungen, wenn man den roten Pfad überhaupt nicht beachtet oder aus vermeintlichen Effizienzgründen komplett ausspart.

    Kann man tun, ist dann halt Sch****
    … sofern man nicht den 200ersten Bewerber für einen Montageplatz in der Fertigung sucht, sondern einen partnerschaftlichen Wegbegleiter in eine ungewisse aber vielversprechende Zukunft.

    Gruß aus Leipzig

    A. Gerber

  2. Nun, das sind Lehren aus 20 Jahren Lebenserfahrungen. Und ja, das kann ich so unterschreiben. Wenn mir ein Unternehmen als innovativ und modern vorgestellt wird und gleichzeitig die Büroeinrichtung ihre beste Zeit vor 20 Jahren hatte, dann sollte das zu denken geben.

    Wenn man jetzt nicht gerade einen Bandarbeitsplatz anstrebt, sollte sich der Vertreter des potentiellen Arbeitgebers doch zumindest für den Bewerber interessieren. Wenn nicht, sollte man das Gespräch höflich beenden.

    Um auch den letzten Zweifel zu vertreiben, sollte man mit seinen potentiellen Kollegen sprechen. Wenn das nicht direkt möglich ist, sollte man nach einem Probetag fragen. Spätestens dann kommt man der Sache auf den Grund.

    Auch ein Punkt, bei dem man hellhörig werden sollte ist, wie weit werden die Bewegungen der Mitarbeiter beobachtet? Muss man sich quasi schleusenartig an- und abmelden? So ein Überwachungswahn mag ja bei Hochsicherheitseinrichtungen oder Forschungsabteilungen gerechtfertigt sein, aber im normalen Büroalltag ist das nur nervend.

    Wenn man sein zukünftiges Büro kennen lernen kann und man konzentriert arbeiten muss, sollte man sich das Umfeld ansehen und vor allem anhören. Sind da dauernd Telefongespräche im Gange, wird man schwerlich konzentriert arbeiten können.

    Und wie immer zum Abschluss sollte man auf sein „Bauchgefühl“ vertrauen.

    Das nur mal als weiter Punkte.

  3. In Vorstellungsgesprächen habe ich nur mit ganz wenigen Personalrecruitern gute Erfahrungen gemacht. Die meisten benehmen sich so, wie es oben im Beitrag (abschreckend) beschrieben wird. Manche schöpfen ihre komplette Kreativität aus, um Lebensläufe auseinanderzupflücken. Als Kandidat fokussiere ich mich dann darauf, Stressfragen möglichst politisch korrekt zu beantworten und halbwegs unbeschadet aus dem Gespräch herauszukommen. Von Bewerbern wird viel erwartet, während die Makler des Personalwesens mehrheitlich „hoheitlich“ agieren. Ich wünsche mir für die junge Generation Erwerbstätiger, daß im Auswahlprozess in Zukunft wieder mehr gesunder Menschenverstand statt Psycho-Spielchen zum Zug kommt.

Ihre Perspektive? Schreiben Sie einen Kommentar.

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