Initiativbewerbung: So klopfen Sie bei Ihrem Wunsch-Arbeitgeber richtig an

Initiativbewerbungen, sind sie heute überhaupt noch sinnvoll? Wo doch die Recruiting-Prozesse in Unternehmen automatisiert sind und es um schnelle Passung durch Datenabgleich geht. In einer Zeit, in der Online-Stellenbörsen täglich Tausende neue Traumjobs ausspucken. Viele Bewerber sind der Meinung: Nein, initiativ bewerben bringt gar nichts! Vor allem, wenn sie schon Massen an Bewerbungen auf Stellenanzeigen verschickt und etliche frustrierende Erfahrungen in Bewerbungsprozessen gesammelt haben. Ich bin der Meinung, gerade dann ist es an der Zeit, die eigene Bewerbungsstrategie zu verändern. In welchen Fällen eine Initiativbewerbung sinnvoll ist und worauf Sie achten sollten, um bei Ihrem Wunsch-Arbeitgeber erfolgreich anzuklopfen:

Wann ist eine Initiativbewerbung sinnvoll?

Ihr Wunsch-Arbeitgeber hat keine passenden Stellen ausgeschrieben

Sie wollten schon immer für dieses Unternehmen arbeiten. Die Büros sind gleich um die Ecke, endlich keine 2 Stunden täglich auf der Autobahn verbringen. Außerdem wissen Sie aus der Skat-Runde, dass das Arbeitsklima und der Führungsstil dort ausgezeichnet sein sollen. Es hat genau die richtige Unternehmensgröße, die Sie suchen und mit den Produkten könnten Sie sich endlich einmal so richtig identifizieren.

Welcher ist Ihr Wunsch-Arbeitgeber? Machen Sie sich bewusst, welches Umfeld Sie benötigen, um gute Leistungen zu erbringen und Freude an der Arbeit zu haben. (Hier gibt es einen kostenlosen Test). Hierzu zählt für viele Bewerber heute die Nähe zum Wohnort, der Umgang unter Kollegen, der Führungsstil des Chefs oder der Chefin, ein passendes Betriebsklima, die Unternehmensgröße und Philosophie sowie natürlich auch die Branche und die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens.

Am Ende haben Sie vielleicht 10-15 Wunsch-Arbeitgeber identifiziert, die gut zu passen scheinen. Finden Sie dort keine Stellenangebote, die Sie ansprechen und zu Ihrem Profil passen, dann ist eine Initiativbewerbung sinnvoll.

Sie sind extrem auf Branchen oder Positionen spezialisiert

Den Job, den Sie suchen und mit Ihrer Qualifikation ausfüllen können, den finden Sie nicht per Stellenausschreibung. Denn Sie sind durch Ihre Ausbildungen oder jahrelange Berufserfahrung so stark spezialisiert, dass es diese Jobs nur sehr vereinzelt alle paar Jahre gibt. Dies ist besonders der Fall, wenn Sie auf bestimmte Branchen festgelegt sind. Als Physiker und Spezialist für Luft- und Raumfahrttechnik ist die Auswahl potenzieller Arbeitgeber sehr beschränkt. Möchten oder müssen Sie den Arbeitgeber wechseln, wäre es sinnlos, auf eine Stellenausschreibung zu warten.

Recherchieren Sie die Arbeitgeber, die für Ihre Expertenposition infrage kommen und bewerben Sie sich dort initiativ. Etwa 60% aller neu zu besetzenden Positionen werden heute im Vorfeld einer öffentlichen Stellenausschreibung vergeben. Vielleicht haben Sie ja Glück.

Sie haben eine Idee, welche Position Ihrem Wunsch-Arbeitgeber heute fehlt

Initiative zeigen kann auch bedeuten, dass Sie einem Unternehmen nahelegen, eine Position neu zu schaffen – natürlich nur mit Ihnen als bestem Kandidaten ;-)

Was für viele Bewerber vermessen und aufdringlich erscheint, ist für Unternehmen ein gefundenes Fressen. Denn Sie haben sich im besten Fall so intensiv mit der Struktur und den Prozessen eines Unternehmens beschäftigt, dass Ihnen eine Lücke im System aufgefallen ist, deren Besetzung dem Unternehmen aus Ihrer Sicht einen Nutzen stiften würde. Und gleichzeitig präsentieren Sie mit Ihrer Bewerbung einen Kandidaten, der diese Lücke schließen kann und möchte.

Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn der Grat zwischen Besserwisser, Möchtegern-Unternehmens-Retter und Erfolg versprechendem Hinweis mit Aussicht auf den Traumjob ist sehr schmal. Ihre Initiativbewerbung sollte daher eine konkrete und gut durchdachte Entscheidungsvorlage für das Unternehmen sein, um a) über die Schaffung der neuen Position ernsthaft nachzudenken und b) Sie als idealen Kandidaten hierfür in die engere Wahl zu ziehen.

Sie möchten nicht der 789. Bewerber sein

Sie sind es leid, nur noch auf Stellenanzeigen zu reagieren und im großen Stapel der Bewerber unter zu gehen. Das haben Sie die letzten Monate hundertfach getan – und nur Jobabsagen kassiert. Jetzt wird es Zeit für eine neue Bewerbungsstrategie. Agieren statt reagieren heißt nun Ihre Devise und Sie nehmen den verdeckten Stellenmarkt ins Visir.

Doch damit Ihre Initiativbewerbung keine Blindbewerbung ist, sollten Sie gezielt und strategisch vorgehen. Aus Ihrer Standardbewerbung muss eine Initiativbewerbung mit Profil werden und Ihre Motivation für eine Position und das jeweilige Unternehmen sollten hierfür noch stärker in den Fokus rücken.

Ablage Sonstiges. Das Schicksal schlechter Initiativbewerbungen

Stellen Sie sich vor, Sie sind Mitarbeiter/in der Personalabteilung. Sie arbeiten schon viele Jahre dort, sind routiniert, haben Freude an Ihrem Job und sind hier mit einer Kollegin für das Recruiting neuer Mitarbeiter zuständig.

Sie erhalten heute die Bewerbung von Max Mustermann mit dem Betreff: „Initiativbewerbung in Ihrem Haus“. Sie lesen sich das Anschreiben durch und werfen einen flüchtigen Blick in den Lebenslauf.

Nichts Passendes im Angebot

Was liegt näher, als zuerst einmal nachzusehen, ob nicht doch irgendeine offene Position für Herrn Mustermann geeignet wäre. So wie ein großer Schrank mit Schubladen, in die Sie alle hinein schauen und überlegen, in welche der Schubladen Sie ihn stecken könnten. So richtig passt es nirgendwo. Das ist ja auch klar, sonst hätte er sich ja direkt auf eine der Stellen beworben, denken Sie sich.

Motivation unklar

Sie werfen noch einmal einen Blick in das Anschreiben. „Ich möchte bei Ihnen arbeiten, weil ich dann nur einen Fußweg von 5 Minuten ins Büro habe“ lesen Sie dort. Und weiter: „Ihr Unternehmen reizt mich, denn Sie stehen für Innovation und Nachhaltigkeit.“ „Ihre Unternehmenskultur, die flexiblen Arbeitszeiten für eine gute Work-Life-Balance sowie Ihr soziales Engagement beeindrucken mich sehr.“ Und dann noch das hier: „Ich bin überzeugt, ich kann meine Fähigkeiten und Erfahrungen bei Ihnen gewinnbringend einsetzen.“ Das übliche Bla-Bla, das Sie von jeder Standardbewerbung kennen. Normalerweise hätten Sie diese Bewerbung jetzt schon aussortiert, doch wer sich initiativ bewirbt, der muss sich ja etwas dabei gedacht haben, denken Sie.

Zielposition unklar

Max Mustermann hat vor 20 Jahren X studiert. Danach war er 5 Jahre bei Firma Y, dann nochmal 5 Jahre als … bei Firma Z. Die letzten 10 Jahre bei der direkten Konkurrenz. Das passt ja inhaltlich gut, denken Sie sich. Sie lesen weiter: Eine Führungsposition wäre gut, sei aber kein Muss. Vertrieb, Produktentwicklung oder Marketing wären für ihn gute Herausforderungen. Technisches Interesse sei vorhanden, die Arbeit mit Menschen mache ihm aber auch Spaß. Am Ende des Anschreibens bekommen Sie dann Klarheit: „Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch und bin gespannt, welche Positionen Sie mir anbieten können.“

Ab in Ablage Sonstiges

Puh, keine Ahnung, was er sucht und was Sie Herrn Mustermann anbieten können.  Also greifen Sie zur nächsten Bewerbung, die in der Zwischenzeit eingegangen ist oder auf dem großen Stapel liegt. Vorher antworten Sie Herrn Mustermann schnell noch mit dem Textbaustein „Aktuell nichts, vielleicht später!“ und verschieben seine Mail in den Ordner „Sonstiges/Initiativ“. Vorgang erledigt.

Dieses Schicksal teilen viele Initiativbewerbungen, die weder Fisch noch Fleisch sind, weil sie von Allgemeinaussagen nur so wimmeln. Vielleicht können Sie es jetzt nach dem Blick durch die HR-Brille nachvollziehen: HR-Mitarbeiter, die eingestellt wurden, um eingehende Bewerbungen mit offenen Stellen abzugleichen und eine erste Auswahlentscheidung zu treffen, haben schlichtweg nicht die Aufgabe und manchmal auch nicht die erforderlich Qualifikation, zu abstrahieren und gedanklich die ganze Organisation nach einer heute noch nicht vakanten und damit nicht bei HR zur Besetzung angemeldeten Position zu durchforsten – geschweige denn über die Sinnhaftigkeit der Schaffung neuer Positionen nachzudenken.

Viele Unternehmen haben heute jedoch erkannt, dass in Initiativbewerbungen hohes Potenzial verborgen sein kann. Sie haben HR-Prozesse geschaffen, die Initiativbewerbungen an hierfür spezialisierte Mitarbeiter leiten, die in Abstimmung mit den infrage kommenden Fachabteilungen in den Austausch treten. Selbst wenn aktuell keine Stelle zu besetzen ist, ist es diesen Unternehmen wichtig, eine gute Beziehung zum Bewerber aufzubauen, um zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf nochmals den Kontakt aufzunehmen.

Mein Tipp: Adressieren Sie Ihre Initiativbewerbung nicht einfach nur an die „Personalabteilung“ oder irgend einen HR-Ansprechpartner, den Sie auf den Internetseiten finden. Rufen Sie dort an oder fragen Sie per Mail nach, an wen Sie Ihre Initiativbewerbung schicken sollen. Damit schaffen Sie auch einen ersten wichtigen Kontaktpunkt zum Unternehmen und können hierauf im Anschreiben Bezug nehmen. Oder noch besser: Schleusen Sie Ihre Bewerbung über einen Kontakt ein, aber dazu gleich mehr.

5 wichtige Erfolgsfaktoren für Ihre Initiativbewerbung

Ziel einer guten Initiativbewerbung ist es, Ihrem Wunsch-Arbeitgeber sich selbst und Ihre Zielposition auf dem Silbertablett zu präsentieren. Dies sind die aus meiner Sicht fünf wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Initiativbewerbung:

1. Informationen sammeln und bewerten

Sammeln Sie Informationen über die Strukturen und Prozesse im Unternehmen und über die Menschen, die dort arbeiten. Versuchen Sie, so viel wie möglich über das Unternehmen herauszufinden. Googeln Sie alle Begriffe, die Ihnen in diesem Zusammenhang in den Sinn kommen. Auch zum Markt, in welchem das Unternehmen aktiv ist. Suchen Sie nach Pressemitteilungen oder Erwähnungen des Unternehmens sowie seiner Top-Manager in der Presse. Sehen Sie sich auf XING oder LinkedIn um, wer dort in welchen für Sie interessanten Abteilungen heute arbeitet. Sprechen Sie mit Bekannten und Freunden, was sie über das Unternehmen wissen. Je mehr Sie herausfinden, desto eher können Sie selber beurteilen, ob dieser Arbeitgeber zu Ihnen passt, insbesondere aber auch, für welche Position Sie mit Ihrer Initiativbewerbung zu diesem Zeitpunkt die größte Chance haben.

2. Ehrliche Selbstreflexion und passgenaue Zieldefinition

Sie sollten sich selbst darüber bewusst sein, was Ihnen im Beruf und im Leben besonders wichtig ist und welche Ziele Sie mit dem nächsten beruflichen Schritt verbinden. Warum erhoffen Sie sich, dass dies dort im Unternehmen gegeben sein wird? Ihre Motivation für die Initiativbewerbung muss auf den ersten Blick erkennbar sein, denn mehr als bei einer Bewerbung auf eine Stellenanzeige müssen Sie mit einer Initiativbewerbung zeigen, dass es sich für die Entscheider im Unternehmen lohnt, mit Ihnen das Gespräch zu suchen und über eine Einstellung nachzudenken. Das wird Ihnen nur gelingen, wenn Sie sich selbst Ihrer eigenen Werte, Motive und persönlichen Ziele vollkommen bewusst sind und diese klar kommunizieren können.

3. Kreativität und Mut für neue Wege

Eine Initiativbewerbung ist keine Standardbewerbung. Gerade hier hat Worthülsen-Bullshit nichts zu suchen! Ich empfehle, für eine Initiativbewerbung bei Null anzufangen, die bloße Umstellung einer (langweiligen) Schema-F-Bewerbung verschlimmbessert es häufig nur. Ihre Initiativbewerbung sollte beim Leser so viel Aufmerksamkeit erzeugen und auf Anhieb Interesse wecken, dass sie innerhalb des Hauses weitergereicht wird.

Was können Sie tun? Sie können von den heutigen Standard-Formaten abweichen. Statt online PDFs hoch zu laden können Sie sich überlegen, eine passend zur Position gestaltete Bewerbung per Post zu verschicken. Vielleicht werden Sie auch besonders kreativ und legen eine eigene Bewerbungshomepage an oder drehen ein Kurz-Video zu Ihrer Bewerbung. Überlegen Sie sich, welches Format gut zur Position und zum Unternehmen passt – und vor allem auch zu Ihnen!

4. Echtes Profil und klare Kante zeigen

Viele Bewerber denken bei Initiativbewerbungen, dass ein so allgemein wie möglich gehaltener Inhalt die Chance auf irgendeine Position erhöht. Ich halte das für keine kluge Strategie. Denn genau dann ist der HR-Mitarbeiter wie im Beispiel oben überfordert und kann nichts damit anfangen.

Zeigen Sie Profil! Sagen Sie klar und unmissverständlich, was genau Sie gut können, was Sie suchen, was Ihnen wichtig ist, welche Wechselmotivation Sie antreibt und warum Sie glauben, dass ausgerechnet Sie der geeignete Mitarbeiter sind. Das dürfen Sie und damit erhöhen Sie aus meiner Sicht und Erfahrung die Chance, zum Gespräch eingeladen zu werden und eine Stelle zu finden, die später auch wirklich passt. Klar ist natürlich auch, dass Sie mit Profil und Kante ein eindeutiges Statement setzen und das Risiko steigt, auch eindeutig aussortiert zu werden, sollte es aus Sicht des Unternehmens nicht passen.

5. Gezielt Kontakte (be)nutzen

Kontakte sind – auch unabhängig von einer Initiativbewerbung – sehr wertvoll, um Informationen über das Unternehmen aus erster Hand zu erhalten sowie den ersten Fuß in die Tür zu bekommen und so eben nicht als einer von vielen Bewerbern in der Masse unter zu gehen. Versuchen Sie, mit Ihrer Initiativbewerbung dort zu landen, wo Sie glauben, dass sie die größte (erste) Aufmerksamkeit erhält und verstanden wird. Dies muss nicht unbedingt die HR-Abteilung sein.

Wenn Sie jemanden kennen, der dort im Unternehmen heute schon arbeitet, dann klären Sie, ob es sinnvoll sein kann, dass er Ihre Bewerbung gezielt in der Personalabteilung oder im jeweiligen Fachbereich platziert und Sie im besten Fall sogar persönlich dort empfiehlt. Ein Plus an Vitamin-B, das gerade Initiativbewerbungen gut tut und das Sie ruhig ausspielen dürfen, um ins erste Gespräch zu kommen. Wie Sie per Netzwerk zum Job kommen, lesen Sie im Buch von Ute Blindert.

Mein Fazit

Die Initiativbewerbung ist noch lange nicht tot. Sie kann sogar in bestimmten Fällen die einzige sinnvolle Möglichkeit sein, den Arbeitgeber aktiv zu wechseln. Eine gute und wirkungsvolle Initiativbewerbung bedeutet viel Arbeit, kostet Zeit und geht vor allem beim Anschreiben weit über die Standardbewerbung auf eine Stellenanzeige hinaus.

Eine Initiativbewerbung ist dann erfolgreich, wenn der Leser im Unternehmen auf Anhieb erkennt, dass der Bewerber für ihn interessante Erfahrungen oder Kontakte mitbringt sowie von seiner Persönlichkeit zum Team und zur Position passt, die neu besetzt, ausgebaut oder sogar gänzlich neu geschaffen werden soll.

Dies gelingt Ihnen nicht als Max Mustermann oder Erika Musterfrau. Eine intensive Recherche, Ihr authentisches Profil mit Ecken und Kanten, Kreativitivität, Klarheit in Ihren Aussagen sowie strategisches Netzwerken sind die guten Zutaten für eine erfolgreiche Initiativbewerbung.

Dr. Bernd Slaghuis

Ich arbeite als Karriere- und Business-Coach in Köln und habe mich auf Fragen rund um die Karriereplanung und Neuorientierung spezialisiert. Mit Bewerbern arbeite ich an ihrer Bewerbungsstrategie, der Optimierung ihrer Unterlagen sowie der Vorbereitung auf Gespräche. Führungskräfte unterstütze ich, zu einer gesunden Grundhaltung zu finden. Ich halte Vorträge, gebe Seminare, moderierere Workshops und schreibe außerhalb dieses Blogs für diverse Karriere- und Management-Magazine.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Lars Hahn

    Initiativbewerbungen bei Wunschfirmen sind die eine Sache. Da würde ich alle Deine Tipps zu unterstreichen (und weiterempfehlen).

    Spannend sind aber auch die Bewerbungen, die per Netzwerk oder Systematisch Kaffeetrinken, bei Firmen, die ich als Bewerber vielleicht vorher gar nicht kannte.

    Nach dem Motto: Mein Kommilitone arbeitet in der Logistik bei einem kleinen unbekannten Betrieb einer Branche, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte. Entscheidend ist für mich aber: Die scheinen ganz nett zu sein und Freude bei der Arbeit zu haben. Schwuppdiwupp, lag meine Initiativbewerbung im Postfach meines ehemaligen Kommilitonen…

    1. Dr. Bernd Slaghuis

      Hallo Lars,
      ja, das ist nochmal ein wichtiger Hinweis, danke! Ich habe mich im Beitrag bewusst auf das Thema Wunsch-Arbeitger bzw. Wunsch-Position fokussiert. Aber klar, im Grunde ist jedes systematische Netzwerken, und damit auch nur das eigene XING-Profil oder eben das Gespräch mit dem Umfeld über die eigene Jobsuche, eine Form von (indirekter) Initiativbewerbung und von der Wirksamkeit nicht zu unterschätzen. Per Netzwerk zum Job wird hier demnächst sicher auch noch einen eigenen Platz bekommen ;-)
      Liebe Grüße,
      Bernd

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