Corona Homeoffice: Diese 10 Todsünden dürfen Sie sich jetzt erlauben

7 Todsünden im Homeoffice“ und „Dieser Fehler ruiniert Ihre Videokonferenz mit Chef und Kollegen„. Zwei Beiträge, dir mir gestern in einem Business-Newsletter direkt untereinander angezeigt wurden. Die perfekte Steilvorlage für einen meiner berüchtigten Perspektivwechsel. Hier sind also die 10 etwas anderen „Todsünden“, die Sie sicherlich auch aus Ihrem Corona-Homeoffice der letzten Wochen kennen. Aber mal ganz ehrlich und unter uns: Wen stört’s?

Todsünden im Corona-Homeoffice? – Gibt’s ja gar nicht!

Ich möchte heute etwas gerade rücken. Denn das, was uns in den letzten Wochen zum „professionellen“ Arbeiten im Homeoffice vermittelt wird, geht in vielen Fällen nicht nur an der aktuellen Ausnahmesituation in der Corona-Krise vorbei, sondern ist vor allem die alte Leier von Business is Business – und Privates ist im Job tabu. Oder warum wird uns mit vollem Ernst suggeriert, dass es eine „Todsünde“ ist und uns den Job kosten kann, wenn neugierige Kinder ins Zimmer kommen und die Videokonferenz mit dem Boss crashen?

Mal ehrlich, muss im Homeoffice in diesen Wochen wirklich alles super professionell und perfekt sein? Bestes Studio-Licht – ideal weiß mit 5.000 K. Ansteck-Mikrofon mit digitaler Funkstrecke. Die neueste Webcam mit Full-HD und 60 Bilder/Sekunde. Perfekt ausgerichtet auf Sie vor grünem Stoff-Hintergrund sitzend, um aus dem kleinen Schreibtisch im Abstellraum virtuell das hippe Büro-Loft zu zaubern.

Ja, ich übertreibe ein wenig, doch ich finde das Wahnsinn und sogar fahrlässig, jetzt Angestellte zwangsversetzt in ihrem Homeoffice damit unter Druck zu setzen, was sie alles tun müssen oder zwingend zu unterlassen haben, damit sie auch in der Krise professionell funktionieren und den besten Job aller Zeiten machen. Todsünden, Peinlichkeiten und No-Gos klicken medial jederzeit gut, doch ich bin der Meinung, sie haben in dieser Zeit, in der es tatsächlich um Leben und Tod geht, nichts zu suchen.

Ich bin mir bewusst, dass dieser Text womöglich etwas verstörend auf Sie wirken kann – je nach aktueller Verfassung und persönlichem Stress-Level. Doch insbesondere auch in schwierigen Zeiten halte ich genau solche Impulse für wichtig, um Denk- und Verhaltensmuster im Alltag zu hinterfragen und dort zu verändern, wo sie uns stark belasten.

Und wie andere Beiträge hier im Blog enthält auch dieser Text wieder (Achtung!)  Anteile von Ironie. So konnte ich es mir bei den folgenden 10 Situationen nicht verkneifen, der Wahrheit des echten Lebens im Homeoffice schonungslustig auf den Grund zu gehen. Mit meiner Perspektive auf die vielen im Homeoffice lauernden vermeintlichen „Todsünden“ – angereichert mit einigen persönlichen Erlebnissen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen, denn schwer haben wir es gerade schon genug.

10 „Todsünden“ aus dem echten (Homeoffice-) Leben

1. Die Kinder kommen ins Zimmer

Unfassbar, wie konnte das passieren? Haben Sie etwa nicht den Corona-Homeoffice Tipp befolgt, Ihre Tür zum häuslichen Arbeitszimmer fest ab- und sich gut einzuschließen, wenn Sie im Video-Call sind? Oder hat die 2-Jährige etwa Ihr extra großes Schild mit „Bitte nicht stören“ in Rot an der Tür überlesen? Oh Mann, neugierige Kinder zuhause im seriösen Business-Call sind wirklich unverzeihlich oberpeinlich. Was sollen Ihr Chef und die Kollegen oder erst die Kunden denken, wenn sie sehen, dass Sie Kinder haben? – Und die sich obendrein noch zuhause frei bewegen möchten. Aber wirklich, unzumutbar sowas! ;)

2. Der Hund will Gassi gehen

Wer konnte auch ahnen, dass das morgendlich agile „Stand-up“ jetzt über Skype for Business auf einmal drei Stunden dauert? Am Anfang konnten Sie das Kratzen der Pfoten an der Tür geschickt durch lauteres Sprechen übertönen, doch das Bellen ist als eindringlicher Ruf nach dem nächsten Baum jetzt für alle Teilnehmer unüberhörbar. Wie blöd, dass Ihre Kollegen jetzt von Ihrem Wauzi wissen und Sie ihn nach der Krise mit ins Büro bringen sollen. Denn schließlich ist es ja bewiesen, welchen positiven Effekt Bürohunde auf das Arbeitsklima haben.

3. Der Kanarienvogel singt Arien

Sie haben bereits ein dunkles Tuch über den Käfig geworfen, doch selbst aus der hintersten Ecke zwischen Waschmaschine und gehamstertem Klopapier im Abstellraum dringt das grelle Gefiepse durch drei Türen bis zu Ihnen durch. Wer soll sich bei diesem Lärm bittschön richtig konzentrieren können? Ich sag’s Ihnen: Ihr Vogel und seine Arien werden schuld daran sein, wenn Sie die Präsentation nächste Woche mal so richtig vergeigen.

4. Nebenan läuft die Sendung mit der Maus

Sie atmen gerade auf, als Ihr Piepmatz endlich seine Pause einlegt, doch dann schallt es dumpf durch die Wand aus dem Wohnzimmer rüber: „Ja Shaun das Schaf, ja Shaun das Schaf, …“ – und schwupps hat sich der Ohrwurm für die nächsten zwei  Stunden fest in Ihrem Kopf eingenistet. Wer hat sich das nur ausgedacht, dass der WDR sein Bildungsprogramm in der Zeit geschlossener Schulen ausweitet und uns jetzt täglich Maus und Elefant ihre Lach- und Sachgeschichten präsentieren? Ja, schon klar, zum Lachen ist Ihnen gerade so gar nicht zumute.

5. Der Nachbar mäht den Rasen

Sie haben extra die wichtige Telko für das Jahresgespräch mit Ihrem besten A-Kunden auf den Nachmittag gelegt, weil es dann zuhause in den letzten Tagen immer am ruhigsten war. Doch Sie haben den Plan ohne Ihren Nachbarn gemacht. Denn pünktlich zu Ihrem Termin machen sich erst ohrenbetäubender Lärm und eine Minute später auch die Abgase des Benzinrasenmähers in Ihrem Arbeitszimmer breit. Sie schließen das Fenster, doch wer konnte vor Ausbruch der Corona-Krise schon ahnen, dass Zweifach-Verglasung im Homeoffice purer Leichtsinn ist?

6. Ah, die Waschmaschine ist fertig

Waschmaschine, Trocker, Geschirrspüler – es ist doch so: Keine anderen Haushaltsgeräte signalisieren uns so eindringlich, dass wir uns jetzt sofort um sie kümmern müssen. „Pieeep, pieeep, piiiieeeeep! Los, räum mich gefälligst aus!“ rufen sie uns programmiert pflichtbewusst im 20-Sekunden-Takt zu. Tja, zu blöd auch, wenn Sie jetzt unbedarft die Freiheiten im Homeoffice genießend mal eben zwischendurch eine Ladung waschen und nicht berechnet haben, dass Sie bei 60 Grad 1 Stunde 48 Minuten später mitten im Zoom-Workshop mit 20 Teilnehmern stecken. Profi-Tipp: Einfach ignorieren. Die beruhigt sich schon wieder.

7. Der Thermomix häckselt auf Stufe 10

Alle stolzen Besitzer eines TM 4/5/6 kennen das: Fitness-Salat in 5 Sekunden, Haselnüsse mahlen oder gefrorene Beeren fürs Eis zerkleinern – die Stufe 10 kann nicht nur zaubern, sondern auch Ohren betäuben. Unvorstellbar, dass Sie nebenbei beruflich telefonieren, facetimen oder auch nur einen klaren Gedanken im Homeoffice fassen. Immerhin klingt der Fertigsound einladend wohltuender als Waschmaschine & Co. Stimmen Sie also unbedingt nicht nur die Arbeits- und Essenszeiten in der Familie ab, sondern planen Sie auch die Gerichte so, dass Sie in der Zubereitung ohne Stufe 10 auskommen. Das bekommen Sie doch hin, oder?

8. Der Lieferdienst klingelt sturm

Lieferung heute zwischen 11 und 15 Uhr“ stand in der E-Mail der Bestellbestätigung. Also haben Sie schnell das geplante Meeting von 14 Uhr auf 15.30 Uhr gelegt – sicher ist sicher. Doch Sie kennen das alle: Sie trauen sich kaum eine Minute auf die Toilette – und wer war bis 15 Uhr immer noch nicht da? Und genau in diesem Moment, als alle Ton- und Videoprobleme im Call um 15.40 Uhr gelöst sind – klingelt es. Und zwar so, als würde es kein Morgen geben, denn schließlich könnten Sie ja die Klingel überhört haben – oder gar nicht mehr mit der Lieferung rechnen. Wenn Sie Glück haben, dann ist es nur das seit 14 Tagen lang ersehnte Paket über Amazon Prime, etwas blöder läuft es beim Getränke-Lieferdienst, der für die bestellten 15 Kisten plus Leergut 10 Minuten bis zu Ihnen in den 5. Stock Altbau ohne Aufzug braucht – alles kontaktlos versteht sich. Mein allerbester Experten-Tipp: Auch wenn Sie gerade den ganzen Tag gelangweilt im Homeoffice hocken, bestellen Sie doch zur Sicherheit nur am Samstag – oder arbeiten Sie da jetzt etwa auch durch?

9. Ping! SMS aus der Küche

Sie haben sich extra am Wochenende vier Tutorials angesehen, um zu verstehen, wie Sie in der nächsten Videokonferenz Ihren Desktop für die Kollegen freigeben und so auch die Präsentationsfolien vorstellen können. Bei Ihrer Recherche sind Sie im Netz sogar dem Corona-Homeoffice-Tipp begegnet, den Desktop ordentlich aufzuräumen – wie Ihren Schreibtisch im Büro. Und so sind Sie mitten in der Konferenz mit 10 Kollegen und Ihrem Chef, präsentieren mit stolzer Brust Ihre Folien – da macht es „Ping“. Oben rechts fliegt das Fensterchen mit „Hase, beeil Dich, Essen ist gleich fertig!“ rein und dies ist der Moment, in dem Sie sich wünschen, der Boden unter Ihnen möge sich öffnen. Ich verspreche Ihnen, dies wird nicht nur bei Ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum noch für Gesprächsstoff sorgen, sondern Sie haben jetzt für alle verständlich einen guten Grund, dieses Meeting pünktlich zu beenden.

10. Mama und Papa rufen auf dem Festnetz an

Dass Sie Ihr Handy während einer Videokonferenz auf lautlos stellen, das haben Sie vermutlich in den letzten Wochen schon gelernt. Doch ganz ehrlich, wer rechnet damit, dass das Festnetz-Telefon neben dem Schreibtisch klingelt? Hier rufen doch sonst nur Mama und Papa an – und schon gar nicht mitten am Tag. Keine Waschmaschine, die Kinder am Esstisch vor der Playstation gefesselt, der Thermomix rödelt seit 2 Stunden am letzten Update, Bello schläft nach der großen Gassi-Runde, der Rasen ist gemäht und Sie haben wirklich an alles gedacht. Dachten Sie. Doch die nächste „Störung“ lauert im Homeoffice dann doch schneller, als Sie denken :-)

Dieses Corona-Homeoffice ist eine Ausnahmesituation

Ich bin mir sicher, Sie kennen einige dieser Situationen auch aus Ihrem Leben im Homeoffice und ich freue mich, wenn ich Sie heute dennoch ein wenig zum Schmunzeln gebracht habe.

Ich finde es wichtig, dass wir uns immer wieder bewusst machen, dass dieser Zustand eine Ausnahmesituation ist. Eine Welt voller Unsicherheit, wie viele von uns sie in ihrem Leben noch nie zuvor erlebt haben. Und jetzt soll es wirklich wichtig sein – als „Todsünde“ sogar überlebenswichtig! – dass keine Kinder ins Video platzen, der Desktop im PC aufgeräumt ist, wir uns im Homeoffice ins gewohnte Business-Outfit schälen und Sie die Poster von Zac Efron im geteilten Kinder- und Arbeitszimmer von der Wand nehmen, weil das alles im professionellen Business-Call oberpeinlich und unseriös ist? – Ich bitte Sie!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich etwas perfektionistisch veranlagt bin. Doch im Moment ist es mir egal, wenn die Technik hakt und wir 5 Minuten brauchen, bis es läuft. Es ist mir egal, wenn während eines Coaching-Gesprächs über Skype das Festnetz-Telefon läutet und ich meinen Eltern sage, dass ich sie später zurückrufe. Mir ist es gerade sogar egal, wenn in diesem Blogbeitrag mit 1.847 Wörtern ein winziger Rechtschreibvehler mehr als sonst enthalten ist. Wen stört’s? – Und was soll ich sagen … mir geht’s richtig gut damit.

Wen stört’s? – Weil wir es uns jetzt erlauben dürfen

Die Welt da draußen ist aktuell voller Verbote. Umso wichtiger finde ich es, dass wir uns jetzt im Kleinen noch stärker bewusst erlauben, was uns und unserem privaten Umfeld in diesem Moment guttut. Wen stört’s, wenn Sie im Video-Call mit den Kollegen im T-Shirt vor der Kamera sitzen? Wen stört’s, wenn im Hintergrund die Waschmaschine ruft? Wen stört’s, wenn Bild oder Ton keine Studio-Qualität aufweisen – solange Sie sich gut verstehen? Wen stört’s, wenn Sie jetzt im Homeoffice nicht pausenlos 8 Stunden zu tun haben? Und falls es doch jemanden stört, dann dürfen Sie darauf vertrauen, dass er oder sie es Ihnen mitteilt.

Vielleicht kann mehr Bewusstsein für „Wen stört’s“ ja auch Sie in den nächsten Tagen zu mehr Gelassenheit und gleichzeitig mehr Fokus für das wirklich Wichtige führen. Nicht „Todsünden“ und „No-Gos“ sollten Angst erfüllt unser (Arbeits-)Leben bestimmen, sondern „Ja, ich darf …“ bietet jetzt die Chance, zur Erlaubnis für mehr gesunde Selbstfürsorge und bewusste Übernahme von Eigenverantwortung zu werden. Dies selbstverständlich weiterhin unter Beachtung aller aktuell geltenden Hygiene- und Kontaktauflagen. Denn das ist kein Spaß!

(Titelbild: 123rf.com, 84270234, Andriy Popov)

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Dr. Bernd Slaghuis

Ich arbeite als Karriere- und Business-Coach in Köln und habe mich auf Themen rund um die Karriereplanung und berufliche Neuorientierung spezialisiert. Mit Bewerbern arbeite ich an ihrer Bewerbungsstrategie, der Optimierung ihrer Unterlagen sowie der Vorbereitung auf Gespräche. Führungskräfte unterstütze ich, zu einer gesunden Grundhaltung zu finden. Ich schreibe außerhalb dieses Blogs für diverse Karriere- und Management-Magazine und wurde von XING als "Top Mind 2019" ausgezeichnet.

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Dieser Beitrag hat 12 Kommentare
  1. Sehr richtig, und ich finde es sogar sympatisch, wenn man im Hintergrund Kinderstimmer hört – schliueßlich sitzen wir ja gerade alle im selben Boot – wer weiß, wie es beim Kunden am anderen Ende der Leitung aussieht.
    Eine Sache aber dennoch: die 5000K-Lampe war die beste Anschaffung, die ich mir noch schnell organsiert habe. Mein Büro ist gerade im Keller, im Computerraum und Gästezimmer. Da ist es mit Tageslicht etwas schwer, und um ein freundlicheres Licht zu spenden ist so eine Lampe geradezu ideal – nicht für Telkos, sondern für einen selbst.
    Bleiben sie gesund

  2. Endlich mal nicht diese üblichen, abgedroschenen Homeoffice-Anweisungen, die so wie so nicht haltbar sind. Es sei denn Mann/Frau lebt allein und kann sich einen „Panikraum“ leisten.
    Homeoffice ist keine Außenstelle des Arbeitgeberbüros! Solange der Arbeitgeber mir den Raum, die Ausrüstung und die Ausstattung nicht voll bezahlt, ist das immer noch mein Raum.
    Klare Worte! Hoffentlich werden die auch mal gehört und beherzigt.

  3. Ich muss bei Shaun das Schaf ja immer laut mitsingen. Auch erlaubt?
    Danke für diesen kurzweiligen Artikel! Wir brauchen alle mehr Humor in dieser Zeit.

  4. Herrlich lebensnah. Hab mich köstlich amüsiert.
    Pannen können immer passieren. Nicht nur beim Homeoffice. Darauf gelassen zu reagieren sollte man schon in jungen Jahren lernen.
    Die Szene mit dem Hund ist übrigens nichts anderes, als wenn man beim regulären Arbeitsplatz während einer Besprechung plötzlich muss, weil in der Kantine die Bohnen zu gut geschmeckt haben.

  5. Herzlichen Dank für diesen Artikel – herrlich erfrischend und so unterhaltsam. ;-)
    In der Tat ist es wirklich so, dass wir momentan allesamt im selben Boot sitzen und ich habe sogar – und das finde ich gut – dass HInweise, man solle doch gelassener damit umgehen, wenn sich in der Videokonferenz Kinder und Haustiere einbringen. Und das sogar von dem einen oder anderen Geschäftsführer. Auch hier erfolgt ein Umdenken. toll!

    Viele Grüße,
    Jochen (IT Senior Consultant seit Ende Februar im HomeOffice).

  6. Wunderbar, vielen Dank für den Artikel und vielen Dank für manch einen Kommentar!
    Humor ist m. E. eines der relevanten Mittel mit dieser Zeit umzugehen.
    Herzliche Grüße
    Ulla Schnee
    PS: Bei Shaun, dem Schaf, werde ich an das Mitsingen denken ….

  7. Endlich wieder ein erfrischender Artikel mit Augenzwinkern, das tut richtig gut beim Lesen. Der Perfektionismus kehrt vermutlich recht schnell von allein zurück und dann vor allem abrupt. Ich selber nutze die jetzt ausschließliche Home-Office-Zeit für regelmäßige Pausen und für einen pünktlichen Feierabend. Ich vermisse nicht die oft langen Arbeiten am Computer für Berichte schreiben, Mails beantworten etc. nach meiner Außendienstrunde wie ich es sonst gemacht habe. Dabei bestärkt mich dieser Artikel, einfach meine Arbeit auf meine Weise zu tun ohne Reue oder schlechtes Gewissen zu haben. Das ist gutes Gefühl, vielen Dank und bleiben Sie gesund!

  8. Jetzt haben Sie mich erwischt! ? Gehöre ich doch zu den Menschen, die es sich erdreisten, Ideen und Impulse für eine professionelle Homeoffice Umgebung zu verbreiten. (Nicht nur für die Ausnahmesituation Corona). Gleichwohl zolle ich Ihnen Respekt und Anerkennung für Ihren erfrischenden Artikel. In der Tat sollten wir manche Themen nicht zu ernst nehmen. Daher vielen Dank für Ihre Worte, die hoffentlich den einen oder anderen mal wieder einfangen, in die Realität zurückholen oder einfach nur mal wieder erden. So haben dann alle etwas davon. Dennoch, die eine oder andere Anregung (ich mag jetzt nicht wirklich über Todsünden sprechen) halte ich für sehr wertvoll. Für den nahezu unwahrscheinlichen Fall – nun ja – dass es mal wirklich eine richtig wichtige Videokonferenz geben sollte. Für diesen Fall sollten die Betreffenden Ihren Artikel hervorholen, und prüfen, welches mögliche Ungemach drohen könnte. Mit den besten Grüßen und kommen Sie gesund und munter durch diese Zeit.!

  9. Hallo
    Das sind wahrhaftig 10 Todsünden. In der aktuellen Zeit sollte man wirklich für vieles Verständnis entgegenbringen. Gerade die Arbeitnehmer die Kinder haben, sind nicht zu beneiden in der Zeit. So kann jedoch das eine oder andere Meeting auch mal aufgelockert werden, wenn das Kind reinplatzt und spielen will. Liebe Grüße

  10. Wunderbar, Herr Slaghuis. Vielen Dank für diese so wahren und menschlichen Worte zu diesen nur zu gut bekannten Todsünden. Ich leite diesen Artikel heute an jeden weiter – vor allen Dingen an viele Top-Manager – die diese Situationen kennen sollten und dringend etwas zum Schmunzeln benötigt.

    Ich persönlich muss ja immer aufpassen, damit mir der Faszienball nicht unter den Fußsohlen wegrollt bzw. ich umfalle, wenn ich mir bei den Vicalls die Zeit parallel anders vertreibe… :-)

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