Phänomen „Blind Signing“: Warum jetzt viele Jobwechsler im falschen Job landen

Ein neues Phänomen zeigt sich aktuell im Arbeitsmarkt und sorgt für viel Frust bei Jobwechslern: Sie merken kurze Zeit nach Antritt ihrer neuen Stelle, dass es nicht passt. Die Ursache nenne ich „Blind Signing“ – die zu schnelle oder unüberlegte Unterschrift eines Arbeitsvertrags. Über die Hintergründe von Blind Signing und worauf Jobwechsler jetzt besonders achten sollten, um nicht zu schnell in unpassende Jobs zu rutschen:

Es ist wirklich auffällig, denn mehr als jeder zweite Klient berichtet mir in den letzten Wochen im Vorgespräch für ein Coaching davon, dass sie oder er gerade frisch den Job gewechselt und nach kürzester Zeit festgestellt habe, dass es auf Dauer dort sicher nicht passt. Weil die Aufgaben anders als besprochen sind, die nächste Reorganisation gerade alles infrage stellt oder der Chef und das Team so sehr unter Druck stehen, dass sie sich ohne Einarbeitung in Langeweile üben oder dort nicht richtig ankommen können.

Einige von ihnen haben bereits von sich aus in der Probezeit wieder gekündigt und möchten mit mir gezielter neu suchen, andere warten noch ab und fragen mich, wie lange sie durchhalten müssen. Ich arbeite jetzt seit 12 Jahren als Karriere-Coach – so viele offensichtliche Fehlentscheidungen von Jobwechslern und auch Arbeitgebern und in der Folge Kündigungen in der Probezeit sind mir noch nie begegnet.

Ein Phänomen, das für beide Seiten maximal frustrierend und vor allem für die Arbeitgeberseite sehr kostspielig ist. Ich nenne es „Blind Signing“, wenn Jobwechsler oder Arbeitgeber zu schnell oder ohne ausreichende Informationen einen Arbeitsvertrag unterschreiben, ohne zu wissen, was sie wirklich erwartet.  Sie kaufen die Katze im Sack.

Blind Signing – Wenn Bewerber oder Arbeitgeber blind Arbeitsverträge schließen

Spreche ich mit meinen Klientinnen und Klienten darüber, wie der Bewerbungs- und Recruiting-Prozess im Vorfeld verlauf ist, dann zeigt sich immer, dass sich beide Seiten nicht intensiv genug ausgetauscht und gegenseitig kennengelernt haben.

Ich wusste bis zur Unterzeichnung des Arbeitsvertrags nicht so richtig, was genau meine Aufgaben dort sein werden“ oder „Es gab nur ein Online-Bewerbungsgespräch und dann haben sie mir den Vertrag geschickt“ sind typische Aussagen, die ich in den letzten Monaten von frischen Jobwechslern immer wieder höre. Viele Bewerber werfen Arbeitgebern auch vor, in den Gesprächen Aspekte verschwiegen oder falsch dargestellt zu haben.

Eine meiner Klientinnen mit Masterabschluss und 15 Jahren Vertriebserfahrung wurde mit abwechslungsreich verantwortungsvollen Vertriebsaufgaben und dem Titel „Key Account Managerin“ gelockt, telefoniert nun jedoch täglich allein im Homeoffice stumpf Listen ab. Wie dumm oder kurzsichtig kann man als Recruiter oder Führungskraft eigentlich sein, frage ich mich in solch krassen Fällen.

Es sind in meiner Wahrnehmung mindestens drei Faktoren, die aktuell im Arbeitsmarkt aufeinandertreffen und zu „Blind Signing“, der zu unüberlegten oder zu schnellen Vertragsunterzeichnung durch Jobwechsler oder Arbeitgeber führen:

Recruiting-Prozesse zu kurz

Viele Arbeitgeber haben die Hürden im Recruiting-Prozess gesenkt. Oft reicht allein der Lebenslauf aus, manchmal ist es auch einfach nur das XING- oder LinkedIn-Profil als Visitenkarte für die Interessensbekundung als Bewerber. Das erste Gespräch findet inzwischen fast überall remote statt – das geht fix und senkt für beide Seiten die Kosten. Es ist gut, dass bewerben niedrigschwelliger wird und von der Angst vor der harten Prüfung etwas verliert. Doch dies darf nicht dazu führen, dass Jobwechsler und auch Arbeitgeber zu unüberlegt, vorschnell oder oberflächlich ihre Entscheidung über einen Arbeitsvertrag treffen. Es geht im Idealfall um eine Bindung über Jahre und eine weitere Station im Lebenslauf – nicht um die Auswahl der richtigen Butter aus der Kühltheke.

Manchmal kommt es mir auch so vor, als ob sich Arbeitgeber im Sog des Fachkräftemangels nicht mehr trauen, Bewerber ausgiebig unter die Lupe zu nehmen. Haben sie einen auf den ersten Blick vielversprechenden Kandidaten an der Angel, gilt es, ihn oder sie möglichst schnell von der Unterschrift des Arbeitsvertrags zu überzeugen. Wer schon zwei Gespräche führt, der riskiert, dass Bewerber abspringen – so kommt mir die Recruiter-Denke manchmal vor. Schließlich sei doch besonders die GenZ so gefragt und könne sich ihre Arbeitgeber heute aussuchen, sagte mir neulich eine Recruiterin im Gespräch. Wer da im War for Talents nicht schnell genug sei, gehe leer aus – wo wir doch eh schon Fachkräftemangel haben.

Meine Gesprächspartner haben nur über sich gesprochen und erzählt, wie toll dort alles ist. Sie haben sich kaum für mich interessiert“, wunderte sich neulich einer meiner Klienten nach einem Vorstellungsgespräch. Er hat sich aktiv gegen diese Stelle entschieden, doch kommt es auf Basis solch einer rudimentären Gesprächsbasis zu einem Arbeitsvertrag, dann wundert es mich nicht, dass die große Überraschung am ersten Arbeitstag folgt.

Bewerber zu panisch

Was für Arbeitgeber gilt, gilt auch für viele Bewerberinnen und Bewerber. Vor allem aus Angst vor der berühmt berüchtigten Lücke im Lebenslauf schlagen zu viele Jobwechsler momentan zu schnell bei einem Vertragsangebot zu. Später im Coaching höre ich immer, wirklich immer: „Ich wusste eigentlich schon mit der Unterschrift des Arbeitsvertrages, dass es nicht passen wird, habe es aber trotzdem gemacht.

Ich kann mich durch meine Arbeit gut in die Situation und Ängste von Bewerberinnen und Bewerbern hineinversetzen und war auch selbst nach meiner Uni-Zeit und Promotion damals längere Zeit auf Jobsuche. Es nervt, Absagen zu kassieren. Es ist langweilig, die immer gleichen Stellenanzeigen zu durchforsten. Es kratzt am Selbstbewusstsein, nach dem zweiten Gespräch aus dem Rennen zu sein. Und es ist frustrierend, als Bewerber niemals ein Feedback zu erhalten.

Dass die Zeit zwischen zwei Jobs möglichst kurz sein sollte und sich alle Wechsler neue berufliche sowie finanzielle Zukunftssicherheit wünschen, das ist klar. Doch wenn dies auf Bewerberseite aus Torschlusspanik oder Angst vor der Lücke zu „Blind Signing“ führt, dann ist das Risiko hoch, dass die belastende Zeit der Jobsuche nach dem ersten Arbeitstag von Neuem beginnt.

Gespräche zu oberflächlich

In vielen Bewerbungsgesprächen wird scheinbar weiterhin mehr Wert darauf gelegt, den Lebenslauf eines Kandidaten auseinander zu pflücken, als über die gemeinsame Zukunft zu sprechen. Es wird über Schwächen und Lücken lamentiert, statt über gegenseitige Erwartungen und Ziele echte Klarheit zu schaffen.

Manchmal kommt es mir aus den Erzählungen meiner Klientinnen und Klienten in ihrer Rolle als Bewerber auch so vor, als ob Arbeitgeber erst die Vorstellungsgespräche dafür nutzen, um selbst zu erkennen, wie die Spielwiese einer Position wirklich ausgestaltet ist und was einen guten Kandidaten hierfür auszeichnet.

Es gibt Bewerber, die mir nach dem dritten Gespräch immer noch nicht sagen können, was ihre Aufgaben in der neuen Position sein werden und wie ihr Tagesgeschäft später aussehen könnte. Es wird viel und intensiv über die Branche und ihre aktuellen Herausforderungen, über den Arbeitgeber und seine vorzüglichen Mitarbeiter-Benefits, hippes New Work sowie über die Arbeits- und Führungskultur gesprochen, doch der Job selbst und sein operatives Tagesgeschäft kommen häufig viel zu kurz.

Ich empfehle allen Bewerbern die folgende Frage an eine zukünftige Führungskraft: „Woran werden Sie in sechs Monaten festmachen, dass ich hier einen guten Job mache?“ Es geht um die Erwartungshaltung und die Frage, woran Leistung in einer Position gemessen wird. Die meisten Führungskräfte sind offenbar mit dieser Frage überfordert und können keine konkrete Antwort hierauf geben, erfahre ich von meinen Klienten im Anschluss an ein Vorstellungsgespräch. Beide Seiten dürfen sich dann nicht darüber wundern, wenn später (unbekannte) Erwartungen nicht erfüllt werden.

Echtes Kennenlernen statt Blind Signing

Mein Impuls geht heute wie so oft an beide Seiten des Tisches: Lernt euch besser und ehrlicher kennen, bevor ein Arbeitsvertrag unterschrieben wird! Weder ein Fachkräftemangel noch die Angst vor einer Rezession und weniger offenen Stellen rechtfertigen es, blind den erstbesten Job bzw. den erstbesten Bewerber zu wählen. Gerade weil die Welt da draußen aktuell voller Krisen ist, ist es doch umso wichtiger, die Entscheidung über so etwas Großes und Langfristiges wie einen Arbeitsvertrag unter möglichst hoher Sicherheit zu treffen.

Liebe Arbeitgeber und Recruiter, es geht nicht darum, Bewerber härter zu grillen sowie auf Herz und Nieren zu prüfen. Es muss nicht der klügste IQ-Test, das psychologisch sicherste Assessment-Center und schließlich der beste Business-Case mit überzeugendem Elevator-Pitch sein, der Kandidaten bis zum Arbeitsvertrag durchdringen lässt. Es sind einfach nur gute, ehrliche Gespräche, in denen sich beide Seiten persönlich und auf Augenhöhe kennenlernen sowie jenen Raum besitzen, wirklich alle Fragen zu stellen, die für ihre Entscheidung wichtig sind.

Liebe Bewerberinnen und Bewerber, die Zeit der Bittsteller ist vorbei. Erlaubt euch, potenzielle Arbeitgeber als Organisationen mit ihren Menschen so gut wie möglich kennenzulernen. Stellt die Fragen, die euch wirklich wichtig sind: Zu den zukünftigen Aufgaben, dem Verantwortungsbereich und euren Gestaltungsmöglichkeiten, einem typischen Tag in diesem Job, der Meeting-Kultur, den Kollegen im Team und der Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Team. Fragen zur Führungskultur, zur Strategie des Unternehmens, zu Arbeitszeiten, Homeoffice-Regelungen und und und. Bleiben entscheidende Aspekte unklar oder gibt das Bauchgefühl noch kein grünes Licht, dann bittet selbst dann noch um eine weitere Gesprächsrunde, wenn der verlockende Arbeitsvertrag bereits auf dem Tisch liegt.

Wer blind unterschreibt, spielt mit der Gefahr, nach kurzer Zeit erneut Bewerbungen zu verschicken. „Was mache ich denn jetzt mit dieser Station im Lebenslauf?“ ist die erste Frage, die mir von allen Klienten in dieser Situation gestellt wird.

Arbeitgeber schreiben eine Stelle wieder neu aus – das ist ihr teures Tagesgeschäft. Doch vielen Arbeitnehmern fehlt nach dieser Erfahrung die nötige Kraft, um stark und selbstbewusst in die nächste Bewerbungsphase zu starten. Vielleicht trägt dieser Beitrag etwas dazu bei, dass ich die Frage nach dem kürzesten Job des Lebens(laufs) in Zukunft wieder seltener beantworten muss.

(Bildquelle: 123rf.com, #8177151)

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Dr. Bernd Slaghuis

Ich arbeite als Karriere- und Business-Coach in Köln und habe mich auf Themen rund um die Karriereplanung und berufliche Neuorientierung spezialisiert. Mit Bewerbern arbeite ich an ihrer Bewerbungsstrategie, der Optimierung ihrer Unterlagen sowie der Vorbereitung auf Gespräche. Führungskräfte unterstütze ich, zu einer gesunden Grundhaltung zu finden. Ich bin SPIEGEL-Kolumnist, XING Insider (Auszeichnung als "XING Top-Mind") sowie Co-Autor des Buchs "Besser arbeiten".

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Sehr interessanter Text mit einer befremdlichen Entwicklung. Persönlich kann ich dazu kaum was sagen, da in meinen Gesprächen es nach der Vorstellung meist gleich ans Eingemachte geht.
    Das heute quasi jedes Unternehmen behauptet Marktführer oder versteckter Marktführer oder sonst was tolle zu sein, beachte ich schon gar nicht mehr. Es ist für meine Entscheidung auch nicht wichtig.
    Auch die tollen Hochglanzprospekte und/oder Internetseiten auf denen das Unternehmen immer also toll, familiär, hilfsbereit, inovativ, arbeitnehmerfreundliche, etc. dargestellt wird, beachte ich kaum. Das sind alles Aussagen, die ich erst dann prüfen kann, wenn ich dort jemanden kenne oder dort arbeite.
    Grundsätzlich gehe ich immer nach der Aussage vor, was nicht im Arbeitsvertrag steht, das wird auch nicht gemacht/wird es auch nicht geben.
    Wenn mich also jemand mit tollen Aussagen locken will, dann muss das auch rechtssicher und -verbindlich im Arbeitsvertrag stehen.
    -Ich unterschreibe auch keinen Arbeitsvertrag sofort vor Ort. Ich lasse mir die Entwürfe immer erst zusenden um diese dann ausgiebig zu prüfen. Stehen da plötzlich seltsame Ding drin, gibt es Änderungswünsche von mir. Wird darauf nicht eingegangen, gibt es keine Unterschrift! Ganz einfach.
    Niemand ist im deutschen Sozialnetz mehr dazu verdonnert jede Anstellung anzunehmen.
    Und mal ehrlich, diese Klamotte mit der Lücke im Lebenslauf ist schon lange überholt. Die Generationen von Arbeitnehmern, die 40 Jahre beim gleichen Unternehmen waren, ist schon lange in Rente.
    Wer Erfahrung sammeln will, muss wechseln. Wer wechselt, kann auch mal daneben greifen. Dann muss man halt abwägen, ob man das durchhält bis man was Neues gefunden hat oder eben nicht.
    Zu guter Letzt muss ich auch sagen, es zeugt von Entscheidungskraft auch mal konsequent nein zu sagen.

  2. Vielleicht ergänzend, sorry zu lang: Spätestens seit der Pandemie und all ihren wirtschaftlichen Folgestörungen, drastisch verschärft durch Kriegs-, Klima- und Energiekrisen, mit völlig unklaren Perspektiven für verschiedene Branchen, erlebe ich zwar sehr viel an Durchhalte-Parolen und Forderungen optimistisch zu bleiben, aber die Wahrheit ist, dass die Mehrheit der Unternehmen auf Sicht fährt (Ausnahme Krisengewinnler), und sich jederzeit alles auf den Kopf stellen kann. Es gibt keine Sicherheiten mehr, für gar nichts, schon gar nicht mittel- und langfristig. Es geht darum die Existenz der Unternehmen abzusichern, wie auch immer. Davon sollten BewerberInnen erstmal ausgehen. Wer heute in Bewerbungsgesprächen in verkäuferischer Weise die Zukunft eines neuen Arbeitgebers von Recruitern nur positiv geschildert bekommt, muss davon ausgehen, dass diese Aussagen nur eine geringe Halbwertzeit haben können. Ich empfehle immer die Einstellung „Let’s face it“. Wer heute den Job wechselt, muss davon ausgehen, dass morgen oder übermorgen alles anders sein kann. Wie im bisherigen Unternehmen auch. Im Guten, wie im Schlechten. Beispiele: wer hätte vor 2 Jahren gedacht, welchen Aufschwung und welches Zukunftspotential der Rüstungsindustrie und Unternehmen wie Rheinmetall durch eine Putin-Entscheidung zufällt, während in der Markenartikel- und Nahrungsmittelindustrie grösste Unsicherheiten und Restrukturierungs-Initiativen an der Tagesordnung stehen, wo es selbst in den Top-Etagen (hinter verschlossenen Türen) völlig unklar ist, wie es weitergeht. Die Antwort auf eine Frage: Woran würden Sie in 12 Monaten erkennen, dass ich einen guten Job gemacht habe, kann nur mit dem Hinweis beantwortet werden, dass dies leider nur vor dem Hintergrund dessen, was man heute meint zu wissen, beantwortet werden kann. Ein Kriterium für einen neuen Arbeitgeber sollte dabei sein, zu schauen, wie offen und transparent er mit der Situation und den Rahmenbedingungen seines Unternehmen umgeht. Was Potentiale , aber auch Risiken anbetrifft. Und welche Flexibilität und Anpassungsbereitschaft er ggfs. auch von seinen Teams erwartet. Das überfordert meiner Erfahrung nach viele BewerberInnen und könnte Teil des Coachings sein, auch im Sinne des persönlichen Umgangs mit einer VUCA/BANI Zukunft, die sich eher verstärken als abschwächen wird. Das fast 50 % der Studienabgänger heute von einem Job als Beamter oder im Öffentlichen Dienst träumen, zeigt das Dilemma und die Sehnsucht, Sicherheit im Aussen zu finden. In Zukunft ist diese – meiner Erfahrung nach – mehr denn je im Inneren gefragt, und ich bin nicht sicher, ob das schon gerade bei der Generation X-Z angekommen ist. Simple, but not easy. Und ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube, dass ich bei einer derartigen Situation vor 20-30 Jahren auch sehr grosse Anpassungsschwierigkeiten gehabt hätte. Aber eine schonungslose (manchmal auch schmerzhafte) „Let’s face it“ Haltung (nach gründlichen Bejammern der Situation) mir immer am besten weitergeholfen hat, wenn es um die nächsten Schritte und Lösungsorientierung ging.

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