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Karriereplanung. So steuern Sie in eine gute berufliche Zukunft.

„Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?“ Diese Frage kennen Sie aus Bewerbungsgesprächen. Haben Sie eine Antwort parat? Karriereplanung bedeutet für einige Menschen, klare Karriereziele vor Augen zu haben und ihre berufliche Entwicklung streng danach auszurichten. Andere sind der Meinung, dass sich Karriere gar nicht planen lässt, sondern sich der nächste berufliche Schritt immer irgendwie ergibt. Ist Karriereplanung überhaupt sinnvoll? Was lässt sich planen und was nicht? Karriereplanung ist aus meiner Sicht durchaus sinnvoll, um sich unterschiedliche Entwicklungsszenarien bewusst zu machen und einen Handlungsrahmen für die nächsten Jahre zu setzen. Wer jedoch über einen längeren Zeitraum stur einmal gesetzte Karriereziele verfolgt, der engt die eigene Perspektive ein und läuft Gefahr, attraktive Chancen auf seinem Weg zu übersehen. Warum Karriereplanung zu kurz greift und Karriere-Controlling ein wirksames Instrument ist, um regelmäßig den eigenen  Standort zu überprüfen und aktiv den Kurs steuernd anzupassen, das lesen Sie in diesem Beitrag.

Karriere und Planung

Wenn Sie meinen Blog schon länger verfolgen, dann wissen Sie, dass ich ein etwas anderes als in der Gesellschaft geprägtes Bild vom Begriff der Karriere habe. Für mich bedeutet Karriere die berufliche Entwicklung entsprechend der persönlichen Werte und Ziele im Leben und im Beruf. Die Richtung, die Sie bei Ihren beruflichen Schritten auf der Karriereleiter gehen ist mit dieser Karriere-Definition offen. Beruflicher Aufstieg durch mehr fachliche oder disziplinarische Verantwortung ist gleichwertig mit einem Schritt zurück (Downshifting), sofern Sie hiermit eine für sich sinnvolle Entwicklung verbinden.

Planung wird allgemein definiert als gedankliche Vorwegnahme von Handlungsschritten, die zur Erreichung eines Ziels sinnvoll erscheinen. Planung ist immer zukunftsbezogen. Aufgrund der Ungewissheit der Zukunft besitzt eine Planung immer einen Modellcharakter, bildet die erwartete Realität also nur in Grundzügen ab. Als Planender nehmen Sie aktiv Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft. Eine Planung hat darüber hinaus zwei weitere wichtige Funktionen: Sie gibt Orientierung, indem Sie sich innerhalb des Planungsprozesses mit den nächsten Schritten zu einem Ziel beschäftigen. Und sie kann als Frühwarnsystem genutzt werden, denn Sie erkennen so besser, ob Sie sich noch auf dem geplanten Weg befinden und können beurteilen, ob Sie die geplanten Schritte tatsächlich Ihrem Ziel näher bringen.

Karriereplanung umfasst damit die gedankliche Vorwegnahme und in der Konsequenz die aktive Gestaltung der für Sie persönlich sinnvollen beruflichen Handlungsschritte in der Zukunft. „Ist klar, schöne Theorie!“, höre ich Sie jetzt sagen. Ja, es stimmt, die wenigsten Berufstätigen haben einen klaren Plan von ihrer Karriere. Das mag auch daran liegen, dass die meisten Unternehmen keine ziel- und anforderungsgerichtete Personal-Entwicklung betreiben. Karriere macht man halt – oder auch nicht. Sie ergibt sich eben irgendwie, wenn man denn das Glück hat, zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu sein und wohlgesonnene Fürsprecher zu haben. Und am Ende haben Sie doch eh keine Wahl, wenn Ihnen die Beförderung zur Führungskraft angeboten wird – auch wenn Sie eigentlich keine Lust auf Führung haben. So einen Schritt lehnt man ja schließlich nicht ab. Richtig ..? Also – ist Karriere überhaupt planbar oder ist das reine Zeitverschwendung?

Karriereplanung und Ziele

Jede Form von Planung ist unsinnig ohne Ziele. Also, welche sind Ihre Ziele im Beruf? Wenn Sie nicht schon 20 Karriere-Ratgeber studiert haben oder gerade von einem Karriere-Coaching kommen ;-), dann fällt Ihnen wahrscheinlich die Antwort auf diese Frage schwer. Ich bemerke das in Gesprächen immer wieder: Die Formulierung von eigenen persönlichen und insbesondere beruflichen Zielen fällt uns schwer. Wenn, dann tauchen Ziele wie reisen, das Haus am Meer, ein erfüllender Job, Gesundheit oder gute Freunde auf. Das ist nicht nur alles sehr allgemein, sondern häufig befinden sich unter den Zielen meiner Klienten (die alle wegen eines Job-Themas zu mir kommen!) keine beruflichen Ziele unter den genannten Begriffen.

Viele sehen an dieser Stelle, dass der Job nicht alles ist und ihnen auch private Ziele im Leben wichtig sind – auch das ist eine wichtige Erkenntnis. Das Fehlen von konkreten beruflichen Zielen ist aus meiner Sicht aber auch ein Indiz dafür, dass wir insbesondere im Job-Kontext oftmals nicht selbstbestimmt denken. Es scheint fast anmaßend und ausgeschlossen zu sein, eigene berufliche Ziele zu definieren, geschweige denn unter Kollegen oder Freunden darüber zu sprechen. Nach dem Motto: Darauf habe ich doch eh keinen Einfluss, also brauche ich mir dazu auch keine Gedanken zu machen!

„Ich möchte in 20 Jahren Vorstandsvorsitzender von Daimler sein und mindestens 10 Mio. Euro im Jahr verdienen.“  Klingt ziemlich unverschämt, aber das wäre doch mal ein konkretes Ziel eines jungen Wirtschafts-Ingenieurs mit Summa-cum-laude-Promotion. „Ich möchte in 5  Jahren 150 Berater- oder Trainingstage im Jahr verkaufen und 400 Stunden coachen.“ Das wäre ein attraktives, messbares und konkretes Ziel für mich persönlich. Gleichzeitig bemerke ich allein bei der Formulierung dieses Ziels, dass es mich jetzt schon unter Druck setzt. Außerdem bin ich mir gerade noch gar nicht so sicher, ob ich tatsächlich genau diese Mischung aus Beratung/Training und Coaching möchte. Will ich mich wirklich heute so stark festlegen? Ist es überhaupt sinnvoll, streng auf solch ein 5-Jahres-Ziel hinzuarbeiten? Für mich persönlich ist die Antwort ein klares Nein, aber ich bin ja auch ein Flexi.

Die 4 Karrierephasen

Keine Frage, Ziele sind wichtig aus meiner Sicht. Wir streben nach Entwicklung und Selbstverwirklichung. Karriereplanung ist sinnvoll, um zu bestimmten Zeitpunkten im Leben über die grundsätzliche weitere Ausrichtung und die eigenen Ziele nachzudenken. Es können 4 Phasen im Rahmen der Karriereplanung unterschieden werden:

  1. Einstiegs-Phase (16 – 25 Jahre, erste Orientierung, Berufswahl, Berufseintritt)
  2. Karriere-Phase (25 – 35 Jahre, hohe Motivation, Lernen, Karriere- und Erfolgs-Orientierung)
  3. Ausrichtungs-Phase (35 – 45 Jahre, Frage der Spezialisierung rückt in den Fokus)
  4. Sinn-Phase (40 – 50 Jahre, Wunsch nach Sinn und Erfüllung im Beruf)

Zu mir ins Coaching kommen überwiegend Klienten in der Ausrichtungs- und Sinn-Phase und suchen nach neuer Orientierung im Beruf. Mit Anfang/Mitte Dreißig steht oft die Entscheidung einer weiteren Spezialisierung oder die Übernahme von Führungsverantwortung an. Das geht meist auch einher mit dem Wunsch, den vielleicht noch ersten Arbeitgeber zu wechseln, einen Blick in andere Branchen zu werfen oder andere Organisationsformen (Konzern, Start-up, Mittelstand etc.) kennenzulernen. Herausforderung, Erfolg und Anerkennung sind hier meist noch die dominierenden Werte. Die zweite Neuorientierungsphase wird hingegen stärker geprägt vom Wunsch nach Erfüllung im Beruf. Sinn, eine tiefere Bedeutung und Hingabe sind typische Werte in dieser Phase. Oftmals können Klienten, die in dieser Phase zu mir kommen, bereits auf eine gute Karriere zurückblicken, sie haben einen relativ hohen Lebensstandard erreicht, aber der weitere Aufstieg ist für sie zunehmend weniger attraktiv als das zu tun, was ihnen (für die Jahre bis zum Berufsausstieg) wirklich wichtig erscheint.

Karriereplanung als Planung der nächsten beruflichen Schritte ist mindestens zu diesen vier Zeitpunkten sinnvoll. Ziel der Karriereplanung ist es, die für die nächsten Jahre relevanten persönlichen Ziele zu identifizieren sowie die Rahmenbedingungen abzustecken. Es können sich unterschiedliche Szenarien herauskristallisieren, die auf Basis der Ziele bewertet, priorisiert und gegeneinander abgewogen werden können. Im Rahmen der Karriereplanung blicken wir auch auf die erforderlichen Schritte, um ein Ziel zu erreichen. Was ist notwendig, wie attraktiv und vor allem wie realistisch ist es, diese Schritte (selbst) zu gehen und das Ziel zu erreichen?

Gefahren der Karriereplanung

Haben Sie ein Navi in Ihrem Auto? Wenn ja, dann kennen Sie bestimmt auch das Gefühl, während der Fahrt nicht mitzubekommen, wo Sie gerade sind und wie die Landschaft aussieht, durch die Sie gerade fahren. Sie haben nur Ihr Ziel im Blick, sehen den blinkenden Punkt auf der Karte des Navis und schielen permanent auf die Zeit bis zum Erreichen Ihres Ziels. Also mir geht es so, aber ich fahre auch ungern große Strecken mit dem Auto. Und wenn ich mich nicht doch ab und zu für die blauen großen Schilder am Rand interessieren würde, dann wüsste ich nicht einmal annähernd, welche Stadt gerade in der Nähe ist.

Genauso kann es uns ergehen, wenn wir stur ein festes Ziel verfolgen. Die Richtung zum einmal definierten Ziel wird auf gar keinen Fall geändert, denn das gefährdet die Zielerreichung. Der Blick kennt nur eine Richtung – geradeaus. Fokussiert. Verbissen. Eingeengt.

Ich finde es in allen Lebensbereichen gefährlich, den eigenen Blick derart einzuengen und verbissen an einmal gesetzten Zielen festzuhalten. Denn es führt dazu, dass die aktuelle Situation nicht mehr hinterfragt wird, die nächsten Schritte nicht mehr infrage gestellt werden und wir oftmals ein Gefühl von Aushalten und Durchhalten empfinden – hauptsache das Ziel wird erreicht.

Viele Klienten sitzen mir nach zwei oder mehr Jahren Durchhalten im Job gegenüber. Das Aushalten hat ihnen vollständig ihre Kraft geraubt. Sie wissen, dass sie etwas verändern müssen, denn auch die körperlichen Symptome sind längst offensichtlich geworden. Oft sagen sie im ersten Gespräch „Ich muss da raus!“ – die Frage nach dem „Wohin“ kommt den Betroffenen meist noch gar nicht in den Sinn. Hauptsache weg lautet die Devise.

Hier sehe ich eine große Gefahr der Karriereplanung. Wir halten zu lange und zu gewissenhaft an einmal gemachten Plänen und den zugrundeliegenden Zielen fest, auch wenn wir längt bemerkt haben, dass sie uns nicht mehr in eine für uns gute Richtung führen. Erst recht, wenn uns irgendwann irgendein Experte dazu geraten hat, genau diesen Weg zu nehmen. Wir machen uns die Veränderungen in unserem Leben und den damit einhergehenden Wandel unserer Werte zu selten bewusst. Viele der Neuorientierer mit Mitte 40 haben bis zu diesem Zeitpunkt ihre zum Berufseintritt gültigen Karriereziele und damaligen Werte verfolgt. Stufe für Stufe geht es blindlings weiter auf der Karriereleiter – ob geplant oder ungeplant, das ist egal. Das Bewusstsein, dass ihnen mit Mitte 40 Aufstieg, Macht, Status oder Geld überhaupt nicht mehr wichtig sind, das ist oft die größte Erkenntnis. Blind vor eifriger Zielorientierung erkennen sie so erst (zu) spät, was sie tatsächlich wollen. Und dies oft auch nur, weil sie ihr eigener Körper dazu zwingt.

Mit Karriere-Controlling alle Entwicklungen im Blick

Ich komme aus dem Controlling – was liegt also näher, hier den Begriff des Karriere-Controllings einzuführen. Controller im Unternehmenskontext werden (leider) häufig noch als Kontrolleure abgestempelt, modernes Controlling bedeutet für mich jedoch deutlich mehr, nämlich die zielgerichtete Steuerung von Aktivitäten mit den Teilaufgaben Planung, Koordination und Kontrolle. Bezogen auf das Karriere-Controlling defniere ich die folgenden Teilaufgaben:

Karriere-Planung

Oben habe ich bereits viel zur Karriereplanung geschrieben. Hier werden die Ziele der nächsten Jahre identifiziert und die grobe berufliche Ausrichtung definiert. Auf Basis der persönlichen Werte, Fähigkeiten, Stärken und Talente werden mögliche Entwicklungsszenarien gebildet und anhand der Ziele und Rahmenbedingungen bewertet. Es werden die Entwicklungsmaßnahmen geplant, die zum Planungszeitpunkt als sinnvoll und notwendig erscheinen, um die Ziele zu erreichen. Ergebnis ist eine geplante berufliche Entwicklung, die zu den aktuellen persönlichen Werten und Zielen im Leben und im Beruf passt und solche Handlungsschritte enthält, die voraussichtlich in diese Richtung führen.

Karriere-Koordination

Sie sind der Chef Ihres Lebens und verantwortlich für Ihr Handeln. Sie entscheiden, was Sie weiter bringt und Sie können genauso auch entscheiden, ob Sie eine Pause einlegen oder sogar beruflich einen Schritt zurück gehen möchten. Koordination im Karriere-Kontext umfasst das weitgehend selbstbestimmte Gestalten der beruflichen Entwicklung, also die Umsetzung Ihres Plans – das geht auch, wenn Sie angestellt arbeiten. Koordination bedeutet aus meiner Sicht auch, die Augen weit geöffnet zu behalten für Chancen und Möglichkeiten, die sich Ihnen vielleicht am Wegesrand bieten – selbst wenn sie auf den ersten Blick Ihren Zielen widersprechen. Sie entscheiden, ob es sich lohnt, die Chancen näher zu prüfen und vielleicht auch Ihren geplanten Kurs anzupassen.

Karriere-Kontrolle

Karriere-Kontrolle klingt sehr technisch, denn eigentlich geht es hier im Kern um Ihre Selbstreflexion – und zwar regelmäßig. Etablieren Sie einen mindestens jährlichen – besser halbjährlichen – Kontroll-Prozess für Ihre berufliche Entwicklung. Finden Sie heraus, was Sie bisher weitergeführt hat und ob Sie noch auf einem guten Weg sind. Hinterfragen Sie bewusst, ob das, was Sie momentan tun, noch dem entspricht, was Ihnen aktuell und zukünftig wichtig ist. Sind Ihre beruflichen Ziele noch gültig oder sollten inzwischen ganz andere Ziele im Fokus stehen? Welche Ereignisse sind eingetreten, die vielleicht zu einer Veränderung Ihrer persönlichen Werte und Ziele geführt haben (z. B. die Geburt eines Kindes)? Dieser regelmäßige Kontroll-Prozess verhindert, dass Sie im Job zu lange aus- und durchhalten und Ihnen irgendwann die Kraft fehlt, steuernd einzugreifen. Der Kontroll-Prozess erlaubt es Ihnen zudem, regelmäßig Ihren Weg auch ganz bewusst infrage zu stellen und zu entscheiden, Ihre Karriere-Planung zu verändern.

Karriere-Controlling als Planungs- und Steuerungsprozess

Karriere-Controlling ist erst dann wirksam, wenn es zu einem Prozesskreislauf aus Ziel- und Maßnahmenplanung, aktiver Gestaltung und regelmäßiger Überprüfung des Standorts sowie der eigenen Werte, Einstellungen und Ziele wird. Gibt es Abweichungen zwischen Soll/Ziel und Ist, wird die Karriere-Planung angepasst.

Karriere-Controlling hat zum Ziel, die eigene berufliche Entwicklung (selbst-)bewusst zu steuern und einen turnusmäßigen Reflexionsprozess zu etablieren. Meiner Karriere-Definition von oben folgend ist das Karriere-Controlling die Erfolgsrechnung Ihrer beruflichen Entwicklung und gleichzeitig Ausgangspunkt für die aktive Gestaltung einer gesunden und erfüllenden beruflichen Zukunft.

(Bildnachweis: 123fr.com, 14768757, Galina Peshkova)

Dr. Bernd Slaghuis

Ich arbeite als Karriere- und Business-Coach in Köln und habe mich auf Fragen rund um die Karriereplanung und Neuorientierung spezialisiert. Mit Bewerbern arbeite ich an ihrer Bewerbungsstrategie, der Optimierung ihrer Unterlagen sowie der Vorbereitung auf Gespräche. Führungskräfte unterstütze ich, zu einer gesunden Grundhaltung zu finden. Ich halte Vorträge, gebe Seminare, moderierere Workshops und schreibe außerhalb dieses Blogs für diverse Karriere- und Management-Magazine.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hallo Bernd,

    sehr schöner Gedanke des Karriere-Controllings. Auch schön fand ich den Modellcharakter einer Planung und dabei nicht zu vergessen links und rechts zu schauen. Nichts ist in Stein gemeißelt und Veränderung die einzige Konstante im Leben. Ohne Controlling geht es da eigentlich gar nicht. Warum also nicht auch Karriere-Controlling. Karriere als Beschleunigung und damit auch als Reduktion zu verstehen (und verstehen zu dürfen), ist erfrischend.

    Allerdings bin ich zwar Gestalter meines eigenen Lebens, doch bedeutet das nicht, trotzdem von anderen Menschen (zum Beispiel Arbeitgebern) in gewisser Art abhängig zu sein. Ich finde, hier wird es dann schwierig mit der bewußten Steuerung. Letztendlich kann es dann nur um eine Richtung gehen, in welche ich meinen Blick lenke um im Sichtfeld die Möglichkeiten wahrzunehmen, die mir helfen mein Ziel zu erreichen.

    Schönen Ostermontag!

    Grüße
    Stefan

    1. Hallo Stefan,

      danke für Deinen schönen Kommentar.
      Ja, sicherlich gibt es bestimmte Rahmenbedingungen, in denen sich Angestellte bewegen (müssen). Viele übersehen in dieser Rolle jedoch auch, dass sie Handlungsspielräume besitzen oder sich schaffen können, z. B. dem Arbeitgeber Vorschläge für gewünschte beruflichen Entwicklungen machen dürfen. Abhängigkeit bedeutet aus meiner Sicht nicht, sich zurückzulehnen nach dem Motto „ich kann ja eh nichts ändern“, denn das führt schnell zur Resignation und dazu, dass der eigene Blick immer enger wird (oder die Augen bei Problemen ganz verschlossen werden). Meine Erfahrung ist, dass auch Angestellte mehr Möglichkeiten besitzen als sie denken.

      LG, Bernd

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